Da der österreichische Sommer leider nicht mehr das ist was er einmal war, beschlossen wir ins heiße Dubai zu fliegen. Es ist zwar nicht die ideale Saison für Dubai aber um dem österreichischen Sommer zu entkommen nahmen wir auch 50°C im Schatten in Kauf. Gesagt, getan - stiegen wir am 04. August 2005 in eine Boeing 737-800 der AUA/Lauda und flogen von Wien in 5 ½ Stunden nach Dubai. Nach einem missglückten Auftakt am Airport in Dubai – wir warteten 2 Stunden bei der Passkontrolle – starteten wir unseren Transfer ins nördlichste Emirat, nach Ras al-Khaimah. Um 5 Uhr Früh kamen wir schließlich im Hilton Ras al-Khaimah an und bezogen unser Zimmer im 5. Stock. Die Zimmer waren sehr schön und geräumig. Die Klimaanlage funktionierte perfekt und der Ausblick war in Richtung Hilton Beach Club gerichtet, welcher sich in etwa 2 km Entfernung befand.
Um 13 Uhr wachten wir auf und nahmen ein Mittagessen zu uns um gestärkt mit dem Shuttlebus zum Strand zu fahren. Shuttlebusse fahren stündlich zum Strand und sind, wie alle anderen Einrichtungen, klimatisiert. Der Hilton Beach Club ist sehr stilvoll gestaltet. Eine riesige Poollandschaft schmückt den Strandabschnitt in Ras al-Khaimah. Der Sandstrand ist sehr schön und ca. 50 m breit. Vorsicht, der Sand ist unglaublich heiß!!! Das Meer hatte ca. 35° C und war keine Abkühlung. Die Luft hatte 48° C und gerade mal der Pool machte alles erträglich. Am Samstag lagen wir ebenfalls den ganzen Tag am Strand und relaxten im Schatten unseres Schirmes.
Für Sonntag hatten wir einen Tisch im Burj Al Arab reserviert. Um 9:15 Uhr kamen wir im 7* Hotel an und hatten noch eine ¾ Stunde Zeit um die Lobby (Atrium) in vollen Zügen zu genießen. Um 10 Uhr nahmen wir dann ein 8-gängiges Frühstück auf englischem Silbergeschirr zu uns. Wir wurden behandelt wie 2 VIP-Stars und fühlten uns in dieser Rolle pudelwohl. Nach einer Stunde Frühstück nahmen wir das Hotel näher unter die Lupe und fuhren schlussendlich in die 27. Etage zum Al Muntaha Restaurant. Aus dieser Höhe hat man wunderbare Ausblicke auf den Jumeirah Beach. So zum Beispiel auf das Jumeirah Beach Hotel, The Palm und das Madinat Jumeirah. Nach ausführlichen Rundblicken fuhren wir noch unter Wasser zum Al Mahara Restaurant und genossen die herrliche Ruhe und Kühle unter Wasser. Einfach traumhaft und romantisch.
Danach begaben wir uns von herrlichen 22° C in heiße 46° C und machten ein paar Bilder vom Burj al-Arab und vom Jumeirah Beach Hotel. Anschließend fuhren wir zur Jumeirah Moschee. Länger als 10 Minuten hielten wir es allerdings nicht ausserhalb unseres Taxis aus. Wir fuhren weiter zu einem Shopping Center in der Nähe der Jumeirah Moschee. Dieses stand ganz im Zeichen von Italien und beherbergte wunderschöne Boutiquen. Die Mode war allerdings bei Mango nicht viel anders als bei uns. Nach ein bißchen shopping machten wir uns nach einer Stunde auf den Weg zum Dubai Creek. Dieser „Kanal“ – wenngleich dieser Ausdruck etwas hart ist für dieses Gewässer – ist die Lebensader Dubais. An seinen Ufern findet man einerseits das Dubai von einst und andererseits das moderne Dubai mit goldenen Fenstern von jetzt. Unsere Fahrt dauerte 1 Stunde und war sehr interessant. Letzte Station unseres Tages in Dubai war der Gold Souk. Dieser Markt öffnete um 16 Uhr und ist die Gold-Meile von Dubai. Wolfgang machte die Hitze allerdings zu schaffen und so beendeten wir gegen 18 Uhr unseren Dubai Besuch und kehrten nach Ras al-Khaimah zurück.
Am Montag packten wir morgens unsere Koffer. Bis 14 Uhr sonnten wir uns im Hilton Beach Club, dann fuhren wir zurück zum Hotel. Um 15:30 Uhr wurden wir von einem Scheich im Nissan Patrol abgeholt. Mit dem Geländewagen fuhren wir in die Wüste hinaus. Dort erlebten wir ein sandiges Abenteuer im Stil von Paris-Dakar. Am höchsten Punkt der Dünen machten wir eine kleine Rast um den Ausblick zu genießen. Ein einzigartiges Erlebnis in der Wüste zu stehen und rundherum nichts als Sand, Sand und noch mal Sand. Nach 4 Stunden kamen wir zum Hilton Ras al-Khaimah zurück und machten uns abflugbereit. Beim Transfer zum Flughafen blieben wir noch kurz bei der Ras al-Khaimah Moschee stehen, welche uns schon die Tage zuvor, auf Grund ihrer herrlichen Bauweise, nicht aus dem Kopf ging. Nach 1½ Stunden Fahrzeit erreichten wir schließlich den Dubai Airport und nahmen nach weiteren 2 Stunden in unserer Boeing 737-800 Platz. Die Flugzeit nach Wien betrug knapp 6 Stunden und am Morgen des 9. Augusts landeten wir bei zarten 11° C in Wien. Unser Endresümee war sehr positiv. Einziges Manko war die Hitze, aber wir wussten ja schon vorher, dass es zu dieser Zeit in den Emiraten sehr heiß ist.