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Paris 2000
 
Eiffelturm
Champ Elysee
Centre Pompidou
Sacre Coeur
Louvre
 
Die Stadt der Liebe für 4 Tage im Dezember
 
 

Im Dezember 2000 verschlug es uns in die Stadt der Liebe - Paris. Mit einem Airbus A321-200 ging es von Wien nach Charles de Gaulle/Paris. Wir residierten im Hotel Holiday Inn am Place de la Republique. Von unserem Zimmer, welches sich im 6. Stock befand, konnten wir herrlich über die Dächer von Paris bis hin zum Eiffelturm schauen, welcher jede volle Stunde für 10 Min. blitzte. Vom Jahrtausendwechsel, waren am ganzen Turm kleine Blitzlichter angebracht. Man hat diese auch bis heute gelassen, da dies einen herrlichen Anblick bietet.

Die klassischen Sehenswürdigkeiten standen am Programm. Unser erster Weg war, wie könnte es anders sein, zum Tour Eiffel. Da bei allen Auffahrtsmöglichkeiten extrem viele Touristen standen, entschlossen wir uns bis in die 2. Etage zu Fuß zu gehen. Dies bedeutet einerseits bedingungslose Schwindelfreiheit und andererseits gute Kondition. In die 3. Etage durfte man allerdings nicht mehr marschieren, was wir ohnedies nicht getan hätten und so kamen wir schließlich mit dem Aufzug auf 320 m an. Ein atemberaubender Blick bietet sich einem vom „Gipfel“ des stählernen Kolosses. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, sieht man all das Metall, all die Schrauben und Nieten. Ganz unten stehen winzig klein Touristen, die auf die Auffahrt warten. Nach einigen tollen Panoramaaufnahmen hieß es wieder abfahren. Ganz unten angekommen betrachteten wir noch einmal den Turm in seiner vollen Pracht. Unglaublich! Weiter ging es zur berühmtesten Kirche von Paris - Notré Dame. Mit dem Roman "Der Glöckner von Notre Dame" von Victor Hugo wurde diese Kathedrale mit einer Fassade mit drei Portalen, den stumpfen Türmen und drei herrlichen Rosettenfenstern weltberühmt. Ihr Ursprung geht ins Jahr 1163 zurück. In der Notre Dame auf der Ile de la Cité wurden französische Könige und Königinnen gekrönt, sogar ein Kaiser, der sich allerdings selbst krönte und Napoléon hieß. Die Bauzeit der Kathedrale beträgt fast 150 Jahre und vereint in sich alle Stile der Gotik. Ein traumhaftes Gebäude.

Vorbei am Centre Pompidou ging es nach Montmartre, dem Künstlerviertel in Paris. Dort nahmen wir Crepes Susette zu uns, um gestärkt den Anstieg zur Basilique du Sacre Coeur zu bewältigen. Hoch über der Stadt auf dem Hügel Montmartre thront dieses berühmte Symbol von Paris. Der Weg auf den Montmartre lohnt sich auf jeden Fall, denn sowohl am Tag wie auch bei Nacht hat man von den großen Treppen vor dem Sacré-Coeur einen herrlichen Blick. Wer noch nicht müde ist, kann noch die Kuppel der Sacré-Coeur besteigen. 237 Stufen liegen nochmals vor einem, aber der Blick auf Paris ist fantastisch. Der Aufgang zur Kuppel liegt links vom Eingang.

Leider war die Kirche abgesperrt und ein betreten war nicht möglich. Wir umrundeten die berühmte Kirche eher wir wieder vom Montmartre abstiegen. C´etait tres bon, kann ich nur sagen. Ein weiterer Fixpunkt war natürlich der Louvre wo bekanntlich „Meisterwerke“ wie z.B. „Mona Lisa“ ausgestellt sind. Wir begnügten uns allerdings nur mit dem Außenanblick des Louvres, da ein riesen Andrang herrschte, an diesem schönen Pariser Wintertag. Am Samstag Nachmittag spazierten wir gemütlich durch den „Jardin du Luxemburg“. Wir bewunderten die liebevoll gestalteten Gärten, welche auch zu dieser Zeit noch blühten, was uns sehr überraschte. Am Abend fuhren wir noch einmal zum Eiffelturm. Wir wollten unbedingt mittendrin statt nur dabei sein, wenn der Turm für 10 Min. blitzte. Ich muss sagen, dass das Gefühl noch eigenartiger als am Tag war. Man sieht nur kleine leuchtende Punkte unten, der verglaste Aufzug auf die Spitze trägt den Rest dazu bei. Unheimliche Gefühle durchwanderten uns. Also wir können nur sagen, dass uns die Auffahrt nicht ganz geheuer war. Oben angekommen durften wir noch einmal den traumhaften Blick über die Stadt der Liebe bestaunen. Vielleicht noch eine Spur schöner als am Tag.

Weitere besichtigte Punkte waren: Arc du Triomph, Place de la Concorde, Montparnasse mit Besichtigung von Paris aus dem letzten Stockwerk und einer freien Plattform, schlendern an der Champ-Elysee, ...

Sonntag Abend fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen um mit einem A320 der AUA wieder nach Wien zurück zu fliegen. Gemütliche 4 Tage gingen zu Ende. Bitte um Verständnis dass der Bericht nicht ausführlich wie zum Beispiel Amerika ausgefallen ist. In europäischen Metropolen wie Paris, Amsterdam, London schauen sich die meisten Touristen die klassischen Sehenswürdigkeiten an. Deshalb keine nähere Beschreibung, da die meisten Globetrotter diese Highlights kennen.