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Sydney 2006
 
Sydney by night
big party
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Telstra Stadium
Streets of Sydney
Sydney Opera House
Harbour Bridge
Hafenrundfahrt
Circular Quay
Sky Tower
Sydney von oben
Darling Harbour
 
Stop-Over zu Silvester auf dem Weg nach Neuseeland
 
 

Silvester

Die Reiselust hatte uns wieder gepackt und so hieß es am 30. Dezember 2005 wieder einmal Boarding Time. Diesmal lautete der Boarding Call auf die OS 1 nach Sydney via Kuala Lumpur. Wir checkten schon am Vortag ein und mussten so am 30. Dezember nicht ganz so früh aufstehen. Unsere Plätze in der 11. Reihe der Boeing 777-200 können wir auf jeden Fall weiter empfehlen. Fußfrei und gleichzeitig die 1. Reihe nach der Business Class. Der einzige Nachteil ist eigentlich, dass diese Reihe auch für Eltern mit Kleinkinder vorgesehen ist. Das heißt wenn man Pech hat, dann gibt’s ein Geschrei für ca. 21 Stunden. Wir hatten dieses Pech nicht und konnten so unseren Flug nach Sydney via Kuala Lumpur genießen. Das Service der AUA war im Großen und Ganzen ok, im Gegensatz zum Rückflug, doch bis dahin vergehen ja noch 3 Wochen.

Nach 21 Stunden Gesamtreisezeit landeten wir in Sydney Kingsford und fuhren sofort in unser Hotel. Das Novotel befindet sich im Olympic Park und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht weiter als 25 Min. von der City entfernt, wohin wir uns auch gleich nach unserem Check In begaben. Die ersten Eindrücke von Sydney waren einfach unglaublich. Die Temperatur abends lag jenseits der 30° C da gerade eine Hitzewelle eingetreten war. Als wir von der Town Hall Station hinauf in die Straßen von Sydney kamen war das Silvester Spektakel bereits voll im Gange. Die Menschen tanzten, feierten und erfreuten sich an dem tollen Flair dieser einzigartigen Stadt. Umso weiter wir zum berühmten Sydney Harbour kamen, desto voller wurden die Straßen. Sechsspurige Straßen inmitten einer unglaublichen Skyline, angeführt vom Skytower, waren voll mit feiernden Menschen. Im Hafen waren bereits Menschenmassen versammelt, welche sich zu den besten Plätzen tummelten. Eine „Area“ nach der anderen war innerhalb kürzester Zeit „closed“. So hieß es um 22:45 Uhr „SOC“ – Sydney Opera House Closed. Wir bemühten uns ebenso wie viele andere Menschen um einen guten Platz und fanden diesen auch. Links Darling Harbour, in der Mitte die berühmte Harbour Bridge und rechts das noch berühmtere Sydney Opera House. Um 23:59:50 Uhr zählte von den Brückenpfeilern ein zehn Sekunden dauernder Countdown hinunter und was wir dann erleben durften ist mit Worten und auch mit Fotos kaum zu beschreiben. Ein Feuerwerk der Superlative. Zuerst sprühte die Harbour Bridge, dann setzten Darling Harbour und das Sydney Opera House ein und duellierten sich um die höchsten und schönsten Raketen. Der Sieg ging schließlich an die Harbour Bridge welche von der Höhe nicht zu übertreffen war. Nach dem Feuerwerk gingen wir mit tausenden anderen Menschen durch die Straßen Sydneys. Mit dem Taxi fuhren wir ins Hotel zurück. Nachdem wir nach dem Abflug von Wien noch nicht geschlafen hatten fielen wir um 3 Uhr morgens komplett k.o. in die Federn des Novotel Olympic Park Sydney.

Sightseeing Tour

Da wir im Olympic Park wohnten, machten wir natürlich gleich in der Früh einen Rundgang durch den herrlichen Park der olympischen Sommerspiele 2000. Am meisten beeindruckt waren wir vom Telstra Stadium, welches sich wie eine weiße Wanne majestätisch in den Park schmiegt.

Mit der U-Bahn fuhren wir, wie am Vortag, zur Town Hall und marschierten dort los. Erster Weg war zur Bridge Street wo wir am Vortag auch standen, mit ein paar Menschen mehr als am 01/01/2006. Die Sonne brannte schon Früh morgens vom Himmel und am Tag sollte es eine Temperatur von 44°C bekommen. Wie sehr wir unter dem Jetlag und der Hitze litten braucht man wohl nicht näher zu erläutern. Trotzdem wanderten wir durch die unglaublich schöne Skyline von Sydney. Vorbei am Four Seasons Hotel und dem Shangri La ging es natürlich gleich mal zur berühmten Oper. Von dort aus konnten wir wunderschön die gegenüberliegende Harbour Bridge bewundern und erkannten nun auch die tatsächliche Höhe, welche man in der Nacht nicht erahnen konnte.

Wir beschlossen eine Hafenrundfahrt zu buchen von welcher aus man die meisten Höhepunkte Sydneys bewundern konnte. Erster Weg war natürlich vorbei an der Oper bis hin zu den schönsten Wohnvierteln Sydneys. Vorgelagert waren immer wieder herrliche kleine Buchten mit tollem Wasser. Vorbei am Marinehafen ging es bis weit hinaus, von wo aus wir die Skyline nur noch winzig klein erkennen konnten. Immer wieder konnten wir kleine, herrliche Buchten entdecken – und das bei einer Großstadt wie Sydney. Nicht zu unrecht konkurriert Sydney mit San Francisco um den Ruf der schönsten Stadt der Welt. Wir fuhren wieder zurück Richtung City und nun ging es unter der riesigen Harbour Bridge hindurch. Eine unglaubliche Architektur steckt hinter diesem stählernen Koloss. Einmalig. Schließlich fuhren wir in den Darling Harbour, wo wir auch unser Schiff verließen und eine kleine Pause einlegten. Hiermit möchten wir auf jeden Fall Captain Cook Cruises empfehlen. Vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis.

Nach einem kalten Coke ging es ins Herzen Sydneys – zum Skytower. Schon von unten ist dieser Turm einfach unglaublich beeindruckend. Die 56 gespannten Seile, welchen den Turm stützen, wirken einzigartig. Im 1. Stock kauften wir uns Tickets und schon fuhren wir hinauf auf 250 m, wo sich die Aussichtsplattform des Sky Towers befindet. Da der Turm so richtig mitten im Herzen steht, kann man wundervolle Rundblicke auf Sydney ergattern. Winzig klein kann man die Autos erkennen welche sich durch die breiten Straßen Sydneys tummeln. Nach einem ca. 1 stündigen Aufenthalt am Sky Tower fuhren wir wieder abwärts und erfreuten uns wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Mittlerweile war es Abend geworden und wir spazierten noch durch die herrlichen Straßen Sydneys. Wir möchten diese Eindrücke auch gar nicht näher beschreiben, da diese am Besten mit Fotos wieder zu geben sind. Müde von der Hitze und dem Jetlag fuhren wir ins Novotel zurück und nächtigten.

Am nächsten Tag war es mit dem Aufstehen schon etwas einfacher als am Vortag. Wir wachten sogar schon um 5 Uhr morgens auf und konnten nicht mehr schlafen. Wolfgang fotografierte vom Hotelfenster aus das unglaublich mächtig wirkende Unwetter über Sydney welches auch kühlere Temperaturen bringen sollte (24°C). Christina träumte noch ein wenig vor sich hin ehe wir uns dann um 7:30 Uhr auf den Weg machten. Wir verbrachten den Großteil des Tages mit Spaziergängen durch die wunderschöne City von Sydney. Immer wieder bewunderten wir die widersprüchliche Bauweise. In unterster Reihe konnte man oft alte Bauwerke im Kolonialstil bewundern. Dahinter waren riesige Wolkenkratzer gebaut, was natürlich ein unvergleichliches Stadtbild abgibt. Mittags wanderten wir auf die Harbour Bridge. Schon am Anfang der Brücke kann man die unglaubliche Höhe erkennen. Umso weiter man geht desto weiter wandert man Richtung Fahrbahn-Mitte, da die Brücke eine schwindelerregende Höhe erreicht. Im Pfeiler beim Pylon Lookout ist ein Museum inkludiert wo 205 Stufen auf die Spitze des Pfeilers führen. Wer den Nervenkitzel liebt, der kann ja den sogenannten Bridgeclimb in Angriff nehmen. Ein Erlebnis dass sicherlich lange Zeit in Erinnerung bleibt, da man vom Pfeiler aus den Brückenbogen entlang bis hin zur höchsten Stelle der Brücke wandert. Da es Wolfgang nicht unbedingt liebt wenn unter den Füßen kein fester Boden ist, beschlossen wir den Ausblick vom Pylon Lookout zu genießen. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis spazierten wir durch „The Rocks“. Ein Viertel welches auf einem Felsenriff erbaut wurde. Es ist zugleich die Heimat der Cardigal Aboriginals. Am 26. Jänner 1788 gingen hier Seefahrer der First Fleet an Land und gründeten die erste britische Siedlung in Australien. Steht man im kleinen Hafen bei „The Rocks“ so befindet sich links die mächtige Harbour Bridge, rechts die Oper, in der Mitte der wohl schönste Hafen der Welt und dahinter eine wunderschöne Skyline. Ein herrlicher Ort. Gemütlich gingen wir von „The Rocks“ hinüber zur Oper und umrundeten diese. Ein erhebendes Gefühl hier zu stehen. So weit weg schien dieses Gebäude welches wir entweder in Dokumentationen oder in Büchern gesehen haben. Nun standen wir davor und duften die wohl berühmteste Oper von der Nähe betrachten. Einmalig.

Nun war es auch schon Nachmittag geworden und wir fuhren zurück ins Hotel um unsere Koffer zu packen. Um 15:30 Uhr war unser Flug an unser eigentliches Domizil geplant. Nach Neuseeland. Pünktlich startete unser Airbus A320 und machte sich auf den Weg nach Auckland wo wir nach 3 Stunden landeten.