Tag 1 - Orewa, Whangarei Falls, Tutukaka Coast
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erste Eindrücke Ngungung |
Orewa |
Whangarei
Falls |
Whale Bay |
Whale Bay |
Sandy Bay |
Hundert-
wasser Toilette |
Nach unserer Nächtigung im Kiwi International Hotel beim Auckland Airport wurden wir sofort zur Vermietstation von Britz-Maui transferiert um dort unser „Hotel“ für die nächsten 3 Wochen zu übernehmen. Nach kurzer Einschulung machten wir uns sofort ans Auspacken der Kleidung und begannen alles einzuräumen und auf uns abzustimmen. 1 Stunde später verließen wir Britz-Maui und machten so unsere ersten Erfahrungen mit dem Linksverkehr. Eigentlich war das Links fahren überhaupt nicht schwierig, das Zusammenspiel von „links schalten“ und „links kuppeln“ war da etwas schwieriger. Aber nach ein paar Kilometern hatten wir auch dies intus und fuhren sofort zum ersten Supermarkt um unsere Stauräume und den Kühlschrank mit Lebensmitteln aufzufüllen. Gesagt – getan, der Supermarkt wurde leer gekauft und so machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Durch den Hafen von Auckland über die Harbour Bridge hinweg Richtung Whangarei. In Orewa – dem angeblichen Geburtsort von Sir Edmund Hillary – machten wir kurz Rast um erste Eindrücke von der Nordinsel zu sammeln. Orewa machte den Eindruck eines „Aussteigerortes“. Am schönen Sandstrand reihen sich Villen aneinander mit herrlichen Blicken auf die Bucht von Orewa. Wir genossen die angenehme Stimmung und machten uns nach einer Stunde Aufenthalt auf den Weg weiter nördlich.
Den nächsten Stopp legten wir in Whangarei ein, wo wir die wunderschön gelegenen Whangarei Falls besichtigten. Ein ca. halbstündiger Fußweg führt in einen kleinen Kessel wo die Falls hinunterstürzen. Unten angekommen durften wir die einmalige Stimmung genießen. Ein Hauch von Paradies kam auf. Durch die dichte und wohl einmalige Vegetation wanderten wir wieder hinauf zu unserem Wohnmobil, wo wir die Vorteile eines Wohnmobils genossen. Wir kochten uns an Ort und Stelle einen Kaffee und freuten uns auf die Weiterfahrt Richtung Tutukaka Coast. Die Tutukaka Coast ist sozusagen der Eingang zur Bay of Islands, welche wir am nächsten Tag erreichen sollten. Schon an der Tutukaka Coast reihen sich unzählige Buchten aneinander. An zwei dieser Buchten machten wir Halt. Zuerst hielten wir bei der Whale Bay an. Zur Bucht hinunter ist es ein Fußweg von ca. 45 Minuten. Wir gaben uns mit der Aussicht vom kleinen Parkplatz aus zufrieden. Das Wasser erinnerte uns an Bilder der Südsee und der Strand weckte Erinnerungen an die Karibik. Einfach traumhaft.
Die Fahrt ging weiter die Küstenstraße entlang und so kamen wir zur Sandy Bay, wo wir hinunter zum Wasser spazierten. Die Sandy Bay ist ein Naturstrand welcher sich in grüne Hügeln bettet. Versteckt in einzigartiger Vegetation, befinden sich einige wunderschöne Häuser mit direktem Zugang zum Strand. Schon anhand dieser Eindrücke des 1. Tages konnten wir erkennen wie unberührt dieser Fleck Erde noch ist und freuten uns auf die folgenden Wochen. Die Nächtigung hatten wir in der Bay of Islands geplant, genauer gesagt in Paihia. Eine Stunde später kamen wir dort auch schon an und verbrachten unsere Nacht im Holiday Park Paihia. Ein Park direkt am Strand mit allem drum und dran. Da wir erst um ca. 21 Uhr im Park ankamen, hatten wir Glück dass der Park überhaupt noch offen hatte. Noch dazu war gerade Ferienzeit und die Neuseeländer, auch Kiwis genannt, verbringen Ihre Ferien gerne im eigenen Land (Konzentriert auf: Bay of Islands, Coromandel Peninsula, Abel Tasman Nationalpark). So war der Platz auch sehr gut gebucht. Der Inhaber des Campgrunds begrüßte uns mit den Worten „You´re lucky today...“. Er bezog diese Aussage auf das Storno eines anderen Campers und so konnten wir den letzten freien Platz im ganzen Areal besetzen. Müde von der relativ langen Fahrt und dem noch nicht überwundenen Jetlag bezogen wir den 1. Stock unseres Campers und schliefen auch rasch ein. An dieser Stelle möchten wir empfehlen, Campgrounds bei der Bay of Islands, in den Sommermonaten vorzureservieren.