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Tag 11 - Pancake Rocks
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Buller River |
One Lane Bridge |
Pancake Rocks |
Paparoa Nationalpark |
Blowhole |
Schon von der Früh weg schüttete es wie aus Eimern und wir waren bereits in der Früh nicht gerade gut aufgelegt. Wir verließen St. Arnaud und fuhren Richtung Murchison um an die Westküste zu gelangen. Unsere Fahrt führte uns entlang des Buller River. Bei schönem Wetter wäre diese Route sicherlich ein Traum. Bei unserem Wetter konnte man teilweise nicht mal 50 m weit sehen, so schüttete es. Beim Buller River, so dachten wir, hätten wir den Höhepunkt des Schlechtwetters passiert, doch wir täuschten uns, denn als wir nach Murchison kamen legte der Regen noch etwas zu und gab an der Westküste sein Bestes. Der Wind pfiff vom Meer gegen die grünen Hänge der Westcoast.
Mittags blieben wir an einem kleinen Parkplatz an der Steilküste stehen und kochten uns ein Mittagessen. Der Frust saß mittlerweile tief und wir waren sehr verärgert über die letzten 2 Regentage. So blöd dies klingt, aber wir beteten zum Wettergott. Um es vorweg zu nehmen, es half. Vorerst blieb das Wetter noch schlecht und bei Punakaiki machten wir uns wetterfest und packten unsere Kameras und uns selbst in Regengewand. Hier befinden sich die Pancake Rocks von Punakaiki. Wohl einzigartig in ihrer Form. Die wilde tasmanische See hat hier Felsen in Form von aufeinanderliegenden Pfannkuchen geformt. Die Felsen befinden sich im Paparoa Nationalpark welcher 1987 gegründet wurde. Ein kleiner Rundweg führt durch die Felsenlandschaft und öffnet immer wieder atemberaubende Tiefblicke auf die Schluchten und Löcher welche durch das Wasser geformt wurden. Hier steigt der Wasserspiegel in kürzester Zeit um bis zu 7m an. Steht man oben auf den Felsen so gibt es auf einmal einen dumpfen Knall und Sekunden später spritzt das Wasser durch sogenannte Blowholes in die Höhe. Leider konnten wir die Gegend nicht wirklich genießen und auskosten da es mittlerweile waagrecht schüttete und der Wind den Rest dazu beitrug. Nach einer ¾ Stunde kehrten wir wieder zum Camper zurück und fuhren weiter via Greymouth nach Hokitika, wo wir zugleich nächtigten. Hokitika ist die Jadehauptstadt Neuseelands. Mittels Internetcafe erkundigten wir uns über das Wetter und waren sehr erfreut dass für die nächsten Tage Schönwetter angesagt war. Dies war auch sehr wichtig, da an den nächsten Tagen landschaftliche Leckerbissen geplant waren. Der Tag der Gletscher stand ebenfalls am Programm.
Spätabends legte auch der Regen die ersten Pausen ein und als wir in der Nacht kurz munter waren schauten wir aus unserem Camper und konnten Sterne erkennen. Dies bedeutete Gutes.
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