Tag 2 - Fahrt zum Cape Reinga

Tag 15 - Mt. Cook NP, Lake Tekapo

Tag 15 - AJ Hackett Bungy Jumping, Mt. Cook Nationalpark, Lake Tekapo

AJ Hackett Bungy Jumping "River
Anduin"
Weingärten Mt. Cook NP Kaffee im Hermitage Lake Pukaki Tasman Glacier Bruchstücke

Tagwache 06:30, Abfahrt um 7:30 vom Campground in Kingston. Erster Stopp war bei AJ Hacketts Bungy Jump. Hier fand der erste Bungy Sprung von einer Brücke statt. Zwei Schotten hatten sich damals in die Tiefen gestürzt. Sie beide ließen sich inspirieren von einem Volk der Südsee - in Vanuatu - hier wurde das Bungee-Jumping erfunden. Junge Männer springen mit Lianen am Fußgelenk von 30 Meter höhen Türmen aus Holz. Um 9 Uhr öffnet das Areal seine Pforten. Die Lage der Brücke ist beeindruckend. Sie verbindet zwei steile Klippen welche durch den Kawarau River getrennt sind. Die Farbe des Flusses – türkis – ist noch beeindruckender. Das Wasser leuchtet zwischen den steilen Felsklippen und schlingt sich in endlose Weiten. In „„Herr der Ringe““ diente dieser Fluss für den River Anduin. Unweit der Brücke befindet sich ein weiterer Drehort. Die Gefährten fuhren hier durch die zwei großen Königsstatuen hindurch. Den Drehort findet man eigentlich recht einfach. Etwa 200 m nach AJ Hacketts Bungy Jump zweigt rechts ein kleiner Schotterweg ab. Dieser führt zu einem Weingut und ist recht ausgesetzt. Mit dem Camper wird’s manchmal schon recht schmal. Nach 5 Minuten macht der Weg eine starke Linkskurve, wo sich auch eine Ausweichstelle befindet. Hier braucht man nur mehr auf den Fluss zu blicken.

Wir verließen nun endgültig die Gegend rund um Queenstown und fuhren Richtung Mt. Cook Nationalpark. Unser Weg führte uns über den Lindis Pass. Bei Twizel befindet sich noch ein Drehort im Wald. Man muss hier die Straße verlassen und über eine Gravel Road gelangt man zum Set wo Arwen mit Frodo von den Ringgeistern im Wald verfolgt wurde. Auch dieser Drehort ist sehr leicht zu erreichen. Zurück auf der Bundesstraße fuhren wir weiter bis Omarama. Hier kann man in der Weite auf der linken Seite die Clay Cliffs erkennen. Weiter ging es durch endlos scheinende Ebenen welche an den Mt. Cook grenzen. Diese Ebenen wurden für die „Pelennor Fields“ verwendet, der Ort an dem die große Schlacht stattfand. Nun erreichten wir den Mt. Cook Nationalpark. Entlang des Lake Pukaki fuhren wir tief hinein in den Nationalpark. Immer wieder boten sich wunderschöne Fotomotive und herrliche Landschaftszüge. In der Ferne konnte man schon den höchsten Berg Neuseelands erkennen. Nach einer weiteren Fahrzeit von etwa 1,5 Stunden erreichten wir das Hermitage am Ende des asphaltierten Weges. Dort nahmen wir auf der Terrasse Platz und tranken einen traumhaften Cappuccino. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite und wir genossen die unheimliche Ruhe und Idylle im Mt. Cook Nationalpark. Als uns die Sonne dann doch etwas zu intensiv wurde, beschlossen wir zum Mt. Tasman Glacier zu fahren. Über diesen Gletscher sind wir Tage zuvor noch geflogen und waren beeindruckt von seiner Länge.

Eine Gravel Road führt zum Wanderweg. Etwa eine 1 Stunde sollte man einplanen. Der eine Pfad führt zu den Blue Lakes und der zweite bringt einen auf einen Sattel von wo aus man den Mt. Tasman Glacier „suchen“ kann. Im ersten Moment findet man den Gletscher gar nicht. Nur ein Schild „Where´s the glacier“ weist auf das versteckte Eis hin. Das Eis ist am Ende der Gletscherzunge mit Staub und Geröll überzogen, sodaß man das Eis nicht erkennt. Gerade am riesigen Schmelzsee kann man nachvollziehen dass hier Eis sein muss. Nun steuerten wir unser Tagesziel an, den Lake Tekapo. In der Lake Tekapo Motorlodge parkten wir unseren Camper. Am Lake Tekapo befindet sich zugleich einer der idyllischsten Kirchen weltweit. „The Church of the good Shepard“ – die Kirche des guten Hirten - wacht am Südufer des Lake Tekapo. Der See ist bekannt für sein türkises Wasser und wirkt als würde er nie aufhören. Sanft ansteigende Berghänge umrunden den See. Ein einzigartiges Panorama.

In der Nacht wurden wir durch den orkanartigen Wind aufgeweckt. Der Sturm dauerte in etwa eine Stunde an und übertraf 100 km/h weit. Wie man merkt haben wir in Neuseeland so ziemlich alle Wetterverhältnisse erlebt. Auch das zeigt wie anders hier alles ist.