|
Tag 17 - Whale Watching in Kaikoura, Erholung an der Gore Bay
 |
 |
 |
 |
 |
| Whale Watching |
Ausflugsboot Wheketere |
Sperm Whale |
Walflosse |
auf Tauchstation |
| |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
| Dusky Dolphins |
Dusky Dolphins |
Seehunde |
Albatrosse |
Gore Bay |
Tagwache 05:30 und gleich danach Fahrt zum Whale Watch Center in Kaikoura. Von hier aus hatten wir einen 10-minütigen Transfer zum kleinen Hafen, welchen wir 15 Minunten später auch schon verließen. An diesem Morgen herrschte raue See und es wurde eine Seewarnung ausgegeben. Die Fahrt hinaus aufs offene Meer war dadurch sehr turbulent. Nach einer halben Stunde hatten wir unseren ersten Whale Watch Point erreicht. Die Wale lassen sich nicht lange sehen. Sie kommen nur für einige Minuten an die Oberfläche und verschwinden danach sofort wieder in dunkle Tiefen. Vor Kaikoura liegt ein ca. 1700 m tiefer Canyon. Dieser ist fast genau so tief wie der Grand Canyon. Diese Schlucht ist auch der Grund warum die Wale so knapp an die Küste kommen und sich hier zeigen. Auf unserem Trip sahen wir insgesamt 5 Sperm-Whales und konnten diese aus nächster Nähe bewundern. Es war schon immer ein großer Wunsch von uns, die Riesen der Meere in Natura zu sehen. Nach einer Stunde Walsuche fuhren wir schließlich in seichtere Gewässer wo wir die „Dusky Dolphins“ antrafen. Hunderte verspielte Delfine tummeln sich hier durch das glasklare Wasser.
Als wir wieder zurück in den Hafen kamen frühstückten wir endlich. Unsere Mägen hatten wir lieber leer gelassen für die Bootsfahrt. Es war mittlerweile halb 11 und wir waren sehr hungrig. So nahmen wir unser Frühstück in der milden Morgensonne im Hafen von Kaikoura zu uns. Nun hatten wir eigentlich kein wirkliches Programm mehr vorgesehen und machten uns schön langsam auf den Weg nach Christchurch. Entlang der Küstenstraße gibt es viel zu entdecken von Seehunden über Albatrosse, etc. Wir zweigten schließlich unterwegs auf einen Scenic Drive ab und landeten in der Gore Bay. Einige Villen reihen sich hier aneinander und liegen in 2. Reihe am Berghang. Durch eine schmale Straße sind die Villen vom herrlichen Naturstrand getrennt. Ein kleiner Campground befindet sich ebenfalls auf einer vorgelagerten Wiese. Ein Ranger fährt am Abend durch das verlassene Areal und stört nur ungern die idyllische Ruhe der Gore Bay. Er kassiert einen kleinen Betrag und lässt einen sofort wieder in Ruhe. Am Nachmittag legten wir uns in die Sonne. Es war zwar nicht übertrieben heiß aber die Sonne hatte doch genug Kraft um uns zu wärmen. Am gesamten Strand waren insgesamt 4 weitere Gäste. Diese hörte und bemerkte man allerdings überhaupt nicht. Das Rauschen der Wellen, das Singen der Vögel und das Zischen des Windes lies einen alles vergessen. Wir konnten das erste Mal seit 3 Wochen so richtig relaxen und schliefen für 2 Stunden sogar ein. Ein Foto gibt es in der Bildergalerie zu sehen, dieses machten wir kurz vorm Einschlafen (Tag 17/Bild 44).
Abendlich setzten wir uns vor unserem Camper in die Wiese und genossen unser Abendessen. Der vorletzte Tag am Ende der Welt ging zu Ende.
|