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Tag 19 - Kofferpacken, Rückflug über Melbourne und Singapur
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Hilton Airport Hotel |
endlich! |
Rückflug |
Westküste von Australien |
Die letzten Stunden waren angebrochen. Wir putzten unseren Camper noch und fuhren schlussendlich zur Vermietstation von Britz/Maui. Nun war die Stunde des Abschieds gekommen und wir mussten unseren Camper abgeben. Ein Maui Shuttle brachte uns zum nahegelegenen Flughafen wo wir um 15:30 mit Air New Zealand Richtung Melbourne abhoben. Ein Airbus A320 brachte uns in 3 Stunden und 50 Minuten nach Australien.
Schon in Christchurch hatte Wolfgang seine Bedenken mit dem Anschlussflug nach Singapur und Wien. Niemand konnte uns wirklich sagen, ob wir den gewünschten Sitzplatz bekommen würden und als ein Mitarbeiter von Air New Zealand auch noch meinte dass wir mit einer B777-300 nach Wien fliegen würden, war Wolfgang vollends verunsichert. Die AUA fliegt nur mit einer B777-200. Die Unsicherheit hatte Hintergründe: am vorletzten Tag unseres Neuseeland-Aufenthaltes erfuhren wir durch Wolfgangs Vater, dass die AUA mit einer kleineren Maschine die Strecke fliegen würde. Somit müssten an die 50 Passagiere in Melbourne bleiben und können nicht nach Wien zurückfliegen. Als wir das erfuhren tummelten wir uns natürlich mit dem Einchecken in Christchurch, da wir ja hier gleich nach Wien durchchecken konnten. Und wenn man einmal eingecheckt hat, kann einem niemand mehr den Sitzplatz streitig machen. Da wir aber keinen realen Sitzplatz bekamen, war Wolfgang (zu Recht) verunsichert.
Als wir in Melbourne landeten konnten wir nur „OS 8“ delayed auf der Anzeigetafel erkennen. Von Austrian Airlines weit und breit keine Spur. Niemand konnte uns helfen oder sagen was hier eigentlich los war. Nach langem Suchen konnten wir endlich einen Mitarbeiter der AUA ausfindig machen. Dieser verwies und ins Hilton Melbourne Airport wo ein Zimmer für uns reserivert war, da die Maschine erst am nächsten Tag in Melbourne landen sollte. Die OS 7 nach Melbourne war in Singapur durch eine Fluggastbrücke beschädigt worden und das Triebwerk musste erst repariert werden (dauerte 4 Tage). So wurden wir am nächsten Tag um 4 Uhr morgens geweckt und zum Flughafen beordert. Schlussendlich starteten wir um 08:55 Uhr in Richtung Singapur. Die AUA war an Unfähigkeit und Unprofessionalität kaum zu überbieten.
Als Wolfgang seinen Tisch fürs Essen herunter klappte, klebten hier noch Essensreste des Vorgängers. Brösel, Sauce und weitere Reste waren am Tisch verteilt. Als Wolfgang die Stewardess bat, ob sie ihm ein Tuch zur Reinigung geben könnte, gab diese folgenden Kommentar zu ihrer Kollegin ab: „ Der Herr isst nicht von einem schmutzigen Tisch...“ und schüttelte dabei ihren Kopf (wir saßen in der 1. Reihe und konnten deshalb alles sehen).
Als Wolfgang zu selbiger Dame meinte: „Wissen Sie als auf der Triple 7 noch Lauda Air stand, da war Service groß geschrieben und da war bei einer Verspätung von 4 Tagen Sauberkeit das Mindeste....“, meinte diese wiederum nur: „ Das betrifft mich nicht, denn ich bin Austrian und nicht Lauda Air, aber wenn Sie eine Beschwerde über mich abgeben wollen, dann gebe ich Ihnen gleich eine Fehlerliste des Flugzeuges, das können Sie dann auch gleich in die Beschwerde einbringen“. Nun war die Geduld von Wolfgang am Ende er ließ sich den Namen der Stewardess geben. Dies hat nun bis dato ein Nachspiel.
Die Crew wechselte, Gott sei Dank, in Singapur und in weiteren 12 Stunden und 25 Minuten flogen wir nach Wien, wo wir mit sagenhaften 17 Stunden Verspätung landeten. In Wien angekommen wurden wir noch durch die Unfähigkeit des Wiener Flughafen Personals empfangen. Unsere Koffer kamen nach unglaublichen 1,5 Stunden am Förderband von Florenz an. Die Gemüter waren überhitzt und so hatten wir uns das Ende unseres Urlaubes nicht vorgestellt.
Die Strecke Wien - Sydney oder Melbourne wird sowieso mit Ende März eingestellt. Somit stellt sich die Frage in Zukunft nicht mehr ob wir mit Austrian auf den roten Kontinent fliegen werden.
Schlussendlich kamen wir durch das Tor zur Ankunftshalle wo unsere Eltern schon warteten. Überglücklich, endlich zu Hause zu sein, fuhren wir noch zu Tinas Eltern wo wir Schnitzel und Erdäpfelsalat zu Essen bekman. Unglaublich schöne 3 ½ Wochen gingen so zu Ende.
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