Tag 2 - Fahrt zum Cape Reinga

Tag 3 - Northland, Auckland

Tag 3 - Waipoua Kauri Forest, Auckland

Waipoua Kauri Forest NP
Tane Mahuta
Farn
Auckland - City of Sails
One Tree Hill
Tamaki Drive

Um 7:30 Uhr war Tagwache und die erlebnisreiche Fahrt bis in die Tiefe Nacht hinein wurde durch ein Frühstück am Meer wieder wett gemacht. Als wir die Gedanken an die letzte Nacht verarbeitet hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Dargaville und machten im Waipoua Kauri Forest einen Stopp. Hier kann man einen kleinen Rundweg durch den Urwald gehen. Bei der Hälfte erreicht man den Urzeitgiganten und Baumriesen „Tane Mahuta“. Dieser Baum ist stolze 51 m hoch und hat ein Alter von ca. 2000 Jahren. Majestätisch überragt er alle anderen Bäum – sowohl in der Höhe als auch im Umfang. Wir waren zeitig in der Früh angekommen und so konnten wir ganz alleine den Rundweg entlang spazieren. Das Regenwasser tropfte von den Riesenfarnen, das Moos auf den Bäumen leuchtete hellgrün und die Luft war einzigartig frisch. Wir hielten im Wald ein wenig inne und machten uns langsam wieder auf den Rückweg zum Camper. Weiter ging es durch den Waipoua Kauri Forest, wo es über gewundene wild überwachsene Straßen ging. Schließlich endete der Waipoua Kauri Forest und wir fuhren via Dargaville zum Highway 1 zurück um diesen nach Auckland zu nehmen.

Auckland begrüßte uns mit herrlichem Wetter und so ging es gleich einmal in Richtung Hafen wo wir 1 ½ Stunden herumspazierten. Das Wetter wechselte plötzlich sehr schnell. Einmal sonnig und heiß, Minuten später plötzlich windig, regnerisch und kühl. Da die letzten Tage einfach landschaftlich einzigartig waren, fiel es uns irgendwie schwer die Stunden in Auckland zu genießen. Das Treiben der Großstadt war nicht unbedingt unsere Sache und so fuhren wir mit dem Camper den Tamaki Drive hinunter um die Aussicht von dort aus zu genießen. Hier war alles etwas ruhiger und vor allem gab es keine Staus über 5 Spuren. Sicherlich ist Auckland eine wunderschöne Stadt, jedoch waren wir eher von den Landschaften als von den Städten angetan. So verließen wir nach relativ kurzer Zeit wieder Auckland und nahmen die letzte Strecke des Tages in Angriff. Unterwegs machten wir natürlich immer wieder Halt um die Aussicht zu genießen oder um Kaffee zu kochen oder einfach nur um zu entspannen. Unser erklärtes Tagesziel war Thames auf der Coromandel Halbinsel. Um 19 Uhr abends kamen wir in Thames an. Gemütlich fuhren wir durch das verträumte Städtchen am Eingang zur Coromandel Halbinsel. Schließlich nächtigten wir auf einem der schönsten Campgrounds unseres gesamten Urlaubes, dem Dixon Park Kiwi Holiday Park. Ein Campground auf einer Lichtung des Urwaldes im Hinterland von Thames. So ging ein weiterer, beeindruckender Tag zu Ende. Auch heute hatten wir eine relativ große Strecke zurückgelegt. Man muss jedoch dazu sagen dass wir für Auckland zumindest einen halben Tag eingeplant hatten, wenn nicht länger und diesem nicht gerecht wurden.