Tag 5 - Matamata, Rotorua
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Auenland |
Bag End |
Hobbiton |
Maori-
Tor |
Government Gardens |
Government Gardens |
7:30 Uhr Tagwache. Vom Campground aus fuhren wir Richtung Matamata. Die Fahrt geht durch grüne, hügelige Landschaften hindurch. Schließlich erreicht man das Städtchen, welches auch liebevoll Hobbiton genannt wird. Da wir große Herr der Ringe-Fans sind, ist Matamata natürlich ein Pflichtbesuch, den von hier aus kann man die Tour zum Originaldrehort für das „Auenland“ buchen.
Das private Farmland, in dem sich der Drehort befindet, kann nur mit einer geführten Tour besucht werden. Die Fahrt dauert ca. 35 Minuten. Zuerst geht es über asphaltierte Straßen südlich von Matamata, später geht die Straße in einen Schotterweg über und man befindet sich schon auf der privaten Range. Diese „Range“ gehört der Alexander Family und wurde für den Zeitraum des Drehs „gemietet“. Der Platz hat 2 Besonderheiten für Peter Jackson. Einerseits ist da der Partybaum mit seiner besonderen Form und dem See an seiner Seite. Diese Kombination ist zwar nicht einmalig aber steht man erst einmal dort und sieht den Baum mit eigenen Augen, so versteht man Peter Jackson sofort. Andererseits steht man erst einmal unten auf der Partywiese oder am kleinen See so kann man sich einmal im Kreis drehen und entdeckt kein einziges Anzeichen auf Zivilisation - keine Häuser, keine Scheunen, keine Autos, keine Straße ... nichts – bis auf ein Scheunendach, welches als Baum umfunktioniert wurde. Von oben kann man den gesamten Drehort wohl am besten überblicken. Links unten befindet sich der Platz der für das Catering der Schauspieler angelegt wurde, rechts unten sieht man den Car Park der für die verschiedenen Trucks diente. Und blickt man gerade aus so hat man das Auenland vor Augen. Anschließend gingen wir hinunter direkt zum Set und spazierten vorbei an den Hobbit Holes, an den Gemüsegärten, über die Partywiese, zum See bis hinauf zu Bag End – Bilbos Haus. Dies ist zugleich das einzig begehbare Hobbit Hole. Die Szenen in den Hobbit Holes wurden allesamt in Wellington in den Studios gedreht. Keine Angst – dies trübt die Gesamtstimmung kein bisschen. Weiter möchten wir unsere Eindrücke auch gar nicht beschreiben – am Besten ihr schaut Euch unsere Bilder an oder reist selbst nach Matamata. Als wir wieder nach Matamata zurückkehrten stärkten wir uns erst mal und nach 4 Stunden Gesamtaufenthalt fuhren wir weiter nach Rotorua.
Die Stadt Rotorua (maori: "Zweiter See") liegt auf dem Zentralplateau der Nordinsel am Lake Rotorua. Sie zählt rund 54.900 Einwohner und wurde von den Maori auf ihrem Weg ins Inland der Insel gegründet. Haupteinnahmequelle ist heute der Tourismus. Bis 1886 befanden sich unweit von hier bei Tarawera die White and Pink Terraces, ein beliebtes Ausflugsziel, das bei einem Vulkanausbruch vollständig zerstört wurde. Heutzutage sind der Pohutu Geysir, die Thermalfelder von Whakarewarewa & Te Puia und die einzige Schnitz- und Kunstakademie der Maori die wichtigsten Attraktionen. Durch die hohe thermale Aktivität werden die meisten Häuser Rotoruas geheizt. Außerdem ist ein permanenter Gestank typisch für die Stadt.
Da es nun mittlerweile schon Nachmittag war, beschlossen wir die Thermalquellen erst am nächsten Tag zu besuchen. So füllten wir bei der öffentlichen Dump Station in Rotorua unsere Wassertanks auf und fuhren noch zu den Governments Gardens. Das Badehaus im Tudor Stil, zwischen Stadt und See in den „Government Gardens" gelegen hatte seine große Zeit Anfang dieses Jahrhunderts, als die Thermalkuren in Mode kamen. Heute dient das eindrucksvolle Gebäude als Museum mit schönen Maori-Schnitzereien und einer Kunstgalerie. Vor dem Gebäude befinden sich einige „Bowling Felder“. Bei uns wäre das eine Mischung aus Boccia und Bowling. Hier am anderen Ende der Welt ist doch echt alles etwas anders.
Schließlich fuhren wir noch an den Lake Rotorua um dort an einem wunderschönen Campingplatz zu nächtigen. Der Cosy Cottage Holiday Park ist wirklich zu empfehlen. Etwas versteckt liegt dieser hinter dichten Büschen durch welche man zum See gelangt. Hier sollte man auf keinen Fall den Weg verlassen da die Umgebung sehr „aktiv“ ist. Wir gruben am Abend noch ein kleines Loch in den „Hot Water Beach“ am Ufer des Sees und wärmten uns die kalten Füße im Thermalwasser, welches durch den Sand emporstieg. Um ca. 22 Uhr gingen wir schlafen und freuten uns auf den folgenden Tag im Thermalgebiet rund um Rotorua.