Tag 6 - Rotorua, Lake Taupo
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Lake Rotorua |
Hot Water Beach |
Te Puia |
Cooking Pool |
Mudpool |
Pohutu Geysir |
Crystal Water |
Erdspalten |
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Hangi |
Oyster Pool |
Champagner Pool |
Devils Bath |
Craters of the Moon |
Crater |
Huka Falls |
Lake Taupo |
Dieser Tag gehörte den Thermalfelder in Rotorua und Umgebung. Bei Whakarewarewa und Te Puia kann man Thermalfelder besuchen. Hier befinden sich gleichzeitig noch Dörfer der Maori und ab 8:30 werden die Tore bis 17 Uhr (im Sommer) geöffnet. Die beiden Dörfer (Whakarewarewa und Te Puia) sind bei der Hälfte des Rundwanderweges durch ein Tor getrennt. Hauptattraktion ist der Pohutu Geysir, welcher auch gerade als wir ankamen, sein Bestes gab und sprühte. Spaziert man über den Rundwanderweg, so ist die Erde permanent heiß und dampft aus allen Öffnungen. Te Puia ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Am Besten ist es wohl wenn man zeitig in der Früh Te Puia besucht da die Menschenmassen dann noch ausbleiben und man teilweise ganz alleine durch die Thermallandschaft wandern kann
.
Nach ca. 2 Stunden verließen wir Te Puia und fuhren ca. 27 km südlich bis Wai o Tapu
. Hier befindet sich das Thermal Wonderland. Wai o Tapu ist die wohl abwechslungsreichste „Vulkangegend“ Neuseeland. Champagner Pool, Brautschleierfälle und dampfende Krater geben den Ton in dieser brodelnden Gegend an. Durch das Tal führt ein ca. 2-stündiger Rundwanderweg, welcher herrliche Einblicke in die „heiße Erde“ öffnet. Beim Eingang bekommt man eine Karte der auch die genauen Farben von Wasser und Erde beschreibt.
Anfangs passiert man einige Krater, welche teilweise bis zu 20m tief sind. Nach ca. 30 min geht es etwas bergauf auf eine kleine Höhe. Von dort oben bietet sich der wohl schönste Blick auf den Champagner Pool. Der Pool zählt mit 60 m Durchmesser zu den größten heißen Pools weltweit und hat seinen Namen aufgrund der aufsteigenden Kohlendioxid Perlen. Hier entstehen wahrscheinlich auch die meisten Bilder der Touristen. Der Weg führt bergab und man überquert schließlich den riesigen Pool auf einem Holzsteg. Danach hat man 2 Möglichkeiten. Entweder man wandert am Pool vorbei zurück zum Ausgangspunkt oder man macht einen ca. 45 min dauernden „Umweg“ zu den Brautschleierfällen. Dieser Abstecher lohnt sich auf alle Fälle. Wir machten, sowie die meisten Besucher, den kleinen Umweg und konnten dadurch tolle Eindrücke gewinnen. Also, wer beim Abzweiger steht und überlegt ob er links oder rechts gehen solle, der möge sich für links entscheiden.
Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir wieder zu unserem Motorhome zurück und machten unsere obligatorische Kaffeepause. Öffnungszeiten in Wai o Tapu sind von 08:30 – 17:00 Uhr. Ein weiterer vulkanischer Leckerbissen sind die „Craters of the Moon“. Weitaus weniger bekannt als Wai o Tapu oder Rotorua dafür äußerst sehenswert. Wie der Name schon sagt bestimmen hier dutzende Krater das Landschaftsbild
. Überall dampft es aus den Löchern und man überlegt sich hier 3x ob man den Weg für ein tolles Foto verlässt. Auch hier führt ein 1-stündiger Fussweg durch das Areal. Der Eintritt ist frei, lediglich um eine kleine Spende zur Erhaltung wird gebeten. Die Sonne gab an diesem Tag ihr Bestes und in Kombination mit den heißen Kratern war es teilweise echt stickig. Nördlich von Taupo befindet sich die meist besuchte Touristenattraktion Neuseelands. Über eine Brücke quert man den reißenden Strom. Rund 220.000 Liter Wasser stürzen hier pro Sekunde über die Klippen hinunter. Die Huka Falls beeindrucken durch die Gewalt mit welcher sie hinunter schießen, nicht durch ihre Höhe. Die Wasserqualität ist wohl einzigartig. Sieht man das türkise Wasser bekommt man unweigerlich Durst und möchte sich am liebsten unter die Falls stellen. Auch Fische haben die tolle Wasserqualität bemerkt und so haben sich unzählige Forellenkolonien angesiedelt.
Nach den Falls ging es weiter zum Lake Taupo. Blickt man rund um den Lake Taupo so kann man einige Vulkan entdecken. Der ruhigste davon ist sicherlich der Lake Taupo selbst. Er wurde durch einen Ausbruch „geschaffen“, welcher sogar die Sonne in China verdunkeln ließ und füllte sich danach mit Wasser. Der See ist mit einer Fläche von ca. 615 km² der größte Frischwassersee in Australasien und ist damit mit der Größe einer Stadt wie Singapur zu vergleichen.
47 Flüsse speisen ihn und dabei hat er nur einen „Abfluss“ den Waikato River, zugleich der längste Fluss Neuseelands. Wir fuhren nach Taupo, machten dort bei KFC einen kleinen Stopp und verzehrten unsere Burger gemütlich am Seeufer, wo wir auch zugleich nächtigten.